Exkursion der Geologie-Kurse (Q12)

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Am Sonntagmorgen, den 17.09.2017, brachen die Geologie Kurse der Q12 mit Herrn Berlinger und Frau Haas nach Windischeschenbach in der Oberpfalz auf. Nach etwa fünf Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel, das Hotel Aribo in Erbendorf. Nachdem wir begrüßt wurden und unsere Zimmer beziehen durften, stand am Nachmittag Unterricht auf dem Tagesplan. Uns wurde erklärt, was die Kontinentale Tiefbohrung, kurz KTB, ist und was uns dort die nächsten zwei Tage erwarten wird. Wir versammelten uns erneut zum Unterricht im Seminarraum, nachdem wir gut zu Abend gegessen hatten. Nach dem Unterricht hatten wir noch Zeit, im Hotel zum Schwimmen zu gehen oder Karten zu spielen, bis jeder um 22:30 Uhr auf sein Zimmer geschickt wurde, wo natürlich noch nicht Schluss war…

Am Montagmorgen, nach einem viel zu frühen Frühstück, ging es bei regnerischem und kaltem Wetter zur KTB. Man merkte Herrn Berlinger die Vorfreude an, denn es war nicht das erste Mal, dass er die KTB besuchte. Vor Ort wurden wir 43 Schüler nach Kursen aufgeteilt. Während der eine Kurs im Schülerlabor tätig war, um Präsentationen zum Thema Plattentektonik vorzubereiten, besichtigte der andere Kurs die Ausstellung und den dazugehörenden Bohrturm. Mit diesem wurde ein 9km tiefes Loch senkrecht in die Erde gebohrt – das tiefste Loch der Erde. Am Modell betrachtet ist dasein Nadelstich in die Erdkruste. Nach der Mittagspause wurden die Gruppen getauscht und nach circa sechs Stunden Informationsaufnahme, fuhren wir zurück ins Hotel. Dort hatten wir wieder freie Zeit zur Verfügung. Um 18:00 Uhr gab es schließlich wieder ein Buffet und danach gingen wir in eine typisch Oberpfälzer Kneipe, in der Herr Berlinger bereits seit ein paar Jahren bekannt ist.
Am Dienstag versammelten wir uns schon um 6:30 Uhr zum Frühstück, um den letzten Tag in der KTB um 8:00 Uhr beginnen zu können. Wieder in zwei Gruppen aufgeteilt, besichtigte die erste Gruppe einen Vulkan bzw. das, was nach all den Jahren noch von ihm übriggeblieben ist. Dort wurden wir über die Entstehung dieses Vulkanes aufgeklärt und machten einen kleinen Rundgang auf dessen Spitze. Dabei erfuhren wir einiges über die dort vorhandenen Gesteine. Am Ende der Exkursion besichtigten wir Hohlräume im Vulkan, die früher als eine Art Kühlschrank benutzt wurden. Währenddessen untersuchte die andere Gruppe die aus der Heimat mitgebrachten Steine. Diese wurden auf die Gesteinsart bestimmt, indem wir verschiedene Versuche durchgeführt haben. Von Hammer bis Salzsäure war hier alles dabei.
Schließlich machten wir uns nach einer spannenden und durchaus lustigen Exkursion am Nachmittag auf Richtung Heimat, die wir dann abends um 20:00 Uhr erreichten.
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[Text: Lara Müller und Miriam Mayr, Q12]
[Fotos: Melanie Streit, Q 12]

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